Yoga-Position „Kobra“ – Bhujangasana

Die Kobra-Position, auch Bhujangasana genannt, gehört zu den bekanntesten Rückbeugen im Yoga. Sie stärkt Rücken, Schultern und Arme, öffnet die Brust und kann die Wirbelsäule geschmeidiger machen.

Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine fachmedizinische Beratung. Wir können Ihnen keine Heilversprechen vermitteln. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen Ihren Arzt!

1. So geht die Kobra-Position

  1. Lege dich bauchwärts auf die Matte. Die Beine sind ausgestreckt, die Fußrücken liegen auf dem Boden.
  2. Platziere die Hände unter den Schultern, Ellbogen nah am Körper.
  3. Atme ein und hebe Brust und Kopf langsam an, während Hüfte und Beine auf der Matte bleiben.
  4. Schultern nach hinten und unten ziehen, Brust nach vorne öffnen.
  5. Halte die Position 15–30 Sekunden, dabei ruhig weiteratmen.
  6. Beim Ausatmen langsam wieder absenken.

2. Vorteile der Kobra-Position

  • Stärkt Rücken und Wirbelsäule – ideal gegen Rückenschmerzen.
  • Öffnet Brust und Schultern – fördert eine aufrechte Haltung.
  • Dehnt Bauch, Hüfte und Bauchmuskulatur – steigert Flexibilität.
  • Aktiviert Kreislauf und Energie – belebend am Morgen oder nach sitzender Tätigkeit.

3. Tipps für Anfänger

  • Nicht zu hoch heben – die Wirbelsäule sanft strecken, Überdehnung vermeiden.
  • Bauchmuskeln leicht anspannen, um die Lendenwirbelsäule zu stabilisieren.
  • Bei Rücken- oder Nackenproblemen zunächst vorsichtig üben oder unter Anleitung eines Yogalehrers.

4. Variationen

  • Halbe Kobra: Nur Brust leicht anheben, Hände leicht unterstützend – sanfter Einstieg.
  • Kobra mit gestreckten Armen: Fortgeschrittene heben Oberkörper höher, Arme gestreckt, Brust weit öffnen.

Fazit: Die Kobra-Position ist eine kraftvolle, aber sanfte Rückbeuge, die den Rücken stärkt, die Brust öffnet und Energie schenkt. Sie ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet und eine wunderbare Ergänzung jeder Yoga-Praxis.


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