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Uridine: Ein Überblick

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Disclaimer: Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine fachmedizinische Beratung. Es werden keine Heilversprechen gegeben. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen Ihren Arzt.

 

 

Uridin, oft auch unter der englischen Bezeichnung Uridine bekannt, ist ein Nukleosid und wird vor allem kombiniert mit Cytidin eingesetzt, um muskulären Erkrankungen und neurologischen Entzündungen entgegenzuwirken, beziehungsweise um die Therapie der Erkrankungen zu unterstützen. Alles, was man sonst noch über das Nahrungsergänzungsmittel wissen sollte, wird im Folgenden etwas genauer erklärt.

 

Was ist Uridine überhaupt?

 

Bei Uridine handelt es sich um ein Bauteil der Ribonukleinsäure, die bei der Proteinbiosynthese eine entscheidende Rolle spielt. Wenn Uridine verabreicht wird, geschieht das in der Regel oral oder auch in Form von Spritzen.

 

Wie wirkt Uridine?

 

In den meisten Fällen wird Uridine ausschließlich in Kombination mit Cytidin verabreicht, da das Zusammenspiel der beiden Wirkstoffe als Phosphat wirkt und der Erbsubstanz wichtige Bausteine zur Verfügung stellt. Dadurch kann der Körper zum Beispiel kaputtes Gewebe erneuern oder auch die Nerven regenerieren.

 

Insofern kann man also sagen, dass Uridine nicht direkt eine Wirkung ausübt, sondern vielmehr dem Körper dabei hilft, seine eigenen Wundheilungskräfte zu aktivieren. Das ist auch der Grund dafür, warum Uridine in der Regel nur ergänzend zur eigentlichen Therapie verabreicht wird.

 

Uridine in der Medizin

 

Wie bereits erwähnt kommt Uridine vor allem bei Erkrankungen der Nerven und der Muskulatur zum Einsatz. Die Kombination aus Uridine und Cytidin wird bei betroffenen Muskeln häufig mithilfe einer Spritze verabreicht, da die Wirkstoffkombination so auf direktem Wege zur geschädigten Stelle gelangt.

 

Wo kann man Uridine erwerben?

 

Grundsätzlich kann man Uridine in vielen Apotheken erhalten, allerdings ist auch die Bestellung im Internet möglich. So kann man das Nahrungsergänzungsmittel zum Beispiel bei Rawpowders oder anderen Online-Shops erwerben und sich dadurch sicher sein, ein reines und qualitativ hochwertiges Produkt zu erhalten. Darüber hinaus kann es übrigens durchaus sinnvoll sein, die Einnahme vorab mit einem Arzt abzuklären, der zusätzliche Tipps und Hinweise liefern kann.

 

Wo kommt Uridine sonst noch zum Einsatz?

 

Wie bereits erwähnt findet Uridine vor allem bei neurologischen und muskulären Erkrankungen Anwendung. So wird es ergänzend zum Beispiel bei unangenehmen Entzündungen im Bereich der Wirbelsäule verwendet (beispielsweise bei Ischialgie, Lumbago, dem Schulter Arm Syndrom und dem Halswirbelsäulensyndrom), aber auch bei Versorgungsstörungen der Nerven wie es unter anderem bei Intercostalneuralgien der Fall ist.

 

Ebenfalls wird Uridine bei Entzündungen der Nerven verabreicht (zum Beispiel bei Trigeminusneuralgie und bei Polyneuropathie). Letztere Erkrankungen können zum Beispiel aufgrund von Alkohol oder Diabetes entstehen.

 

Da Uridine positive Auswirkungen auf die Wundheilung des Körpers ausübt und diesen unterstützt, wird Uridine auch gewählt, um beispielsweise Gürtelrose (Herpes zoster), aber auch anderen Entzündungen unterstützend entgegenzuwirken.

 

Wer kann Präparate mit Uridine einnehmen?

 

Grundsätzlich kann der Wirkstoff von Erwachsenen und von Kindern eingenommen werden. Darüber hinaus kann Uridine auch in der Schwangerschaft und in der Stillzeit verabreicht werden. In jedem Fall sollte man allerdings die Packungsbeilage genau lesen, um eventuelle andere Wirkstoffe zu erkennen. Ebenfalls sollte man die Einnahme mit einem Arzt oder Apotheker absprechen.

 

Sind Risiken oder Nebenwirkungen vorhanden?

 

Uridine darf nicht eingenommen werden, wenn Kontraindikationen mit anderen Wirkstoffen vorliegen oder auch eine Allergie vorliegt. Ebenfalls kann Uridine die Wirksamkeit anderer Medikamente wie zum Beispiel Cytarabin (Krebstherapie), Zidovudin und Zalcitabin (HIV) sehr stark beeinträchtigen.

 

Nimmt man solche Medikamente ein, sollte man auf die Anwendung von Uridine verzichten. Aus diesem Grund ist auch die Absprache mit dem Arzt so wichtig. Ansonsten ist Uridine in der Regel gut verträglich, Nebenwirkungen sind selten zu erwarten.

 

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