Parfum-Düfte: Welche natürlichen Düfte werden am häufigsten verwendet?

Parum natürliche Düfte Glasflasche

 

Natürliche Düfte im Parfum wirken harmonisierend und inspirierend. Sie haben größere Auswirkungen auf unser Handeln und Wohlbefinden, als uns bewusst ist. So kann ein Geruch Erinnerungen wecken und Einfluss auf Gefühle nehmen. Der frische Frühlingsmorgen und der würzige Sommerabend liefern Düfte aus der lebendigen Natur, die uns im Parfum wieder begegnen.

 

Wie beeinflussen Gerüche unsere Handlungen und das Wohlbefinden?

 

Pflanzen drücken mit ihrem Duft ihr Wesen aus. Kompositionen aus unverfälschten Gerüchen der Natur geben dieses Wesenhafte weiter an ihren Träger. Dieses Wissen macht die Entwicklung eines Parfums aus. Gerüche regen die Nervenaktivität unseres Gehirns an und können Einfluss auf Körperfunktionen nehmen. Selbst auf den Hormonhaushalt und das Immunsystem kann sich dies auswirken.

 

Welches Parfum ist das richtige?

 

Abhängig vom Alter und der Lebenssituation präferieren wir andere Düfte, die Beurteilung ist subjektiv. Wenn wir ein Parfum kaufen wollen, ist es spannend, die Veränderung unserer Wahrnehmung zu beobachten. Nach dem Aufsprühen entdecken wir immer wieder neue Sequenzen. Um einen passenden Duft zu finden, plant man am besten genügend Zeit ein.

 

Welche natürlichen Düfte werden häufig benutzt?

 

Die „Anprobe“ eines Parfums offenbart uns die ganzheitliche Duftentwicklung natürlicher Pflanzendüfte. Den ersten Eindruck liefert die Kopfnote, die daher am intensivsten ist. Das Herz eines Parfums bildet die Herznote, die dem Duft den eigentlichen Charakter verleiht. Harmonisch verbindet sie in idealer Weise die Kopf- und Basisnote. Die Basisnote ist langanhaltend und stabilisiert die Komposition.

 

Am häufigsten verwendet als

 

  • Kopfnote: erfrischend-belebende Aromen wie Bergamotte, Zimt, Minze, Gräser und Zitrusfrüchte,
  • Herznote: blumig-aromatische Aromen wie Iris, Rose und Jasmin, Anis, Vetiver, Honig, milde Gewürze und Beeren,
  • Basisnote: würzig-holzige Aromen wie Patchouli, Moschus, Vanille, Weihrauch, Sandelholz und kräftige Gewürze

 

Neben der Verwendung im Parfum kommen Pflanzenauszüge als ätherisches Öl zum Einsatz. In der Wäsche und im Raumduft sorgen sie für Aroma. Äußerlich angewendet lindern sie Krankheiten oder wirken kosmetisch zur Verbesserung der Haut und des Gewebes.

 

Wie unterscheiden sich synthetische und natürliche Düfte?

 

Synthetisch hergestellte Düfte erhalten aufgrund der Reinheit und der besseren Verfügbarkeit wachsende Bedeutung, zumal sie völlig neue Kreationen zulassen. Natürliche Düfte sind vielschichtiger und wie der Mensch ganzheitlich mit der lebendigen Natur verbunden.

 

 

Klar können auch synthetische Düfte solche Verbindungen in uns entstehen lassen, jedoch sind diese weniger tiefgründig. Düfte des Waldes oder der Blumen berühren uns auf eine komplexere Weise, die nicht künstlich erschaffen werden kann. Auch bei der Gesichtspflege wird Natürlichkeit immer wichtiger.

 

Fazit

 

Natürliche Düfte bewegen unser Inneres und knüpfen unterbewusst Verbindungen zu unseren Erinnerungen und Gefühlen. Im Parfum können sie gezielt angewendet unsere Stimmung beeinflussen und zu mehr Wohlbefinden verhelfen.